Argentea

by Wünnespil

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1.
Tempus transit gelidum, mundus renovatur, verque redit floridum, forma rebus datur. avis modulatur, modulans letatur avis modulatur, modulans laetatur lucidior et lenior aer iam serenatur; iam florea, iam frondea silva comis densatur. Vrowe, ih pin dir untertan; des la mich geniezen! ih diene dir, so ih beste chan, des wil dih verdriezen. nu wil du mine sinne mit dime gewalte sliezen. nu woldih diner minne vil sůze wunne niezen. vil reine wip, din schoner lip, wil mih ze sere schiezen! zu dime gebot ih nimmer chume, obz alle wibe hiezen!
2.
Wol dir, liebe sumerzît! sælic sî dîn werde bluot die der liebe meie hât sô wünneclîchen brâht. swer ze vröuden hab gedâht, der sî vrô und wolgemuot. velt und anger, heide und ouwe wünneclîchen lît. dâ hœrt man der vogelîn sanc diu noch hiure ie wâren geswigen. des sol dem meien sîn genîgen daz er uns den ungevüegen winter gar verdranc. ****************************************************** Dô der liebe summer ureloup genam, dô muose man der tänze ûfm anger gar verphlegen. des gewan sît kummer der herre Gunderam: der muose ouch sîn gestränze dô lâzen under wegen. der ist bickelmeister disen winder: œder gouch ist in dem lande ninder; sîn rûmegazze kaphet zallen zîten wol hin hinder. Waz er an den meiden wunders dâ begât, ê daz mîn vrouwe Schelle volende ir gebot! erst vil unbescheiden, wan swelhe er bestât, diu wirt von slegen helle und mîdende den spot; dâ von lâzen alle ir smutzemunden, des die jungen niht verheln enkunden! des hât ir hant von solcher meisterschefte dicke enphunden. Immer, sô man viret, sô hebent sî sich dar mit einer samenunge, den ich wol schaden gan. Werenbreht der lîret, sô sumbert Sigemâr. daz in dâ misselunge, daz læge et eben an! daz sich doch vil lîhte mac verrîden: wellents ir getelse niht vermîden, sich mugen zwêne an mîner weibelruoten wol versnîden. Kœme ich zeinem tanze, dâs alle giengen bî, dâ wurde ein spil von hende mit beiden ekken zuo. lîhte geviele ein schanze, daz vor mir lægen drî. ich hielte ez âne wende, verbüte ez einer vruo. sige und sælde hulfen mir gewinnen, daz si halbe muesen dan entrinnen. Nu ziehen ûf und lâzen in ir gogelheit zerinnen! Sîne weidegenge die verewent mich grâ, swenn er verwendeclîchen vür mîne vrouwen gât. trîbet erz die lenge, bestât er danne dâ, man hilft im ûz der kîchen, daz er vil riuwic stât. er und etelîcher sîn geselle, den ich tanzent an ir hant ersnelle, des sî gewis, ich slahe in, daz sîn offen stât ein elle. Im hilft niht sîn treie noch sîn hiubelhuot; ez wirt im in getrenket: er zuhte ir einen bal. erst ein tœrscher leie: sîn tumbelîcher muot der wirt im dâ bekrenket. wil er vür Riuwental hun und her sô vil gewentschelieren, er wirt wol zezeiset under vieren. her Werenbreht, waz mag ich des, wirt im der umberieren? Die wîl ich die klingen um mîne sîten trage, sô darf mir durch mîn sumber niemen stechen nieht. er muoz vil wîte springen: begrîfe ichn mit dem slage, ich slahe in, daz er tumber schouwet immer lieht. Ich hilf im des lîbes in den aschen Und slah im mit willen eine vlaschen, daz im die hunt daz hirne ab der erde müezen naschen. Her Nîthart hat gesungen, daz ich in hazzen wil durch mînes neven willen, des neven er beschalt. lieze er’s unbetwungen! es ist im gar ze vil. enpflæge er sîner grillen und het ouch der gewalt! Es ist ein schelten, daz mich freuden letzet. wirt diu weibelruote mir gewetzet, ich trenne in ûf, daz man wol einen sezzel in in setzet.
3.
“Sinc an, guldîn huon! ich gibe dir weize”, (schiere dô wart ich vrô) sprach si, nâch der hulden ich dâ singe: alsô vreut den tumben guot geheize durch daz jâr. würde ez wâr, sô gestuont nie mannes muot sô ringe, alsô mir der mîne danne wære. mac si durch ir geilicheit mîniu leit wenden? Ja ist mîn kumber klagebære. Los ûz! ich hœr in der stuben tanzen. junge man, tuot iuch dan! da ist der dorefwîbe ein michel trünne. dâ gesach man schône ridewanzen. zwêne gigen; dô si swigen (daz was geiler getelinge wünne), seht, dô wart von zeche vor gesungen! durch diu venster gie der galm. Adelhalm tanzet niwan zwischen zweien jungen. Rûmet ûz die schämel und die stüele! heiz die schragen vuder tragen! hiute sul wir tanzens werden müeder. werfet ûf die stuben, so ist ez küele, daz der wint an diu kint sanfte wæje durch diu übermüeder! sô die vortanzer danne swîgen, sô sult ir alle sîn gebeten, daz wir treten aber ein hovetänzel nâch der gîgen: Gôzbreht, Willebolt, Gumpreht und Eppe, Willebreht, meiers kneht, Werenbolt und ouch der junge Tuoze, Megenbolt, des meiers sun, und Reppe, Irenwart, Brohselhart; dar nâch springet der vil wilde Ruoze: derst ein tumber geiler Holingære; er gêt vrîen durch daz jâr (des nemt war!) unde ist doch den meiden gar unmære. Imst sîn treie nie sô wol zerhouwen noch sîn kel nie sô hel, er enmüge sî sîn wol erlâzen. disen sumer hât er sî gekouwen gar vür brôt. schamerôt wart ich, dô si bî ein ander sâzen. wirt si mir, der ich dâ gerne diene, guotes gibe ich ir die wal, Riuwental gar vür eigen: da ist mîn Hôhiu Siene.
4.
Die mynne fueget nyemand wer da nicht enhat wann wo er hin gat man spricht du wicht we dir was wiltu mir ge fürhin drat hast nicht so richt dich balde von hynnen dein mynnen dir übel ane stat Der wiert wil uns nicht borgen das ist mein grösste klag er fegt mich nacht und tag umb gelt O welt pfü dich wie kiffst du mich du voller wiert nu schellt und bellt frow knecht diern und kinder der winder mich jnn der taschen syertt Nu trinck wir auss dem fläschlin lassen wir den kopff so trenelt uns der schopff schenk ein Henslein das fläschlin vol das tut uns wol jm godersnal her wein get in her frischlichen giessen und fliessen bys jn der blauter fal Die junckfrouw solt ich mynnen das tet der frowen zorn ye doch musst ich sy born ich schob und klob dasselbig bloch von ander doch ich armer knab sy hob das stro der stadel ward schütten und rütten den jren slayer ab
5.
Do trunken sie die liebe lange Nacht, bis das der lichte Morgen anebrach. Der helle lichte Morgen. Sie sungen und sprungen und waren froh, und lebten ohn’ alle Sorgen, Das Gläslein ging hin wieder umb und umb, bis ihnen war’n die Sinne taub und tumb. Laß’ klein’ Waldvöglein sorgen. Sie sungen und sprungen und waren froh, und trunken bis in den Morgen. Sei gottwillkommen mir, Du edler Trunk, Du machst die Kehle durstig, Hals und Schlund. Den Rebner taten sie preisen. Sie sungen und sprungen und waren froh, und ließen den Tummler kreisen. 1. Strophe bei Wolff Heintz 1520, in Georg Forster: Frische teutsche Liedlein II 2. und 3. Strophe bei Konradus Säckl in Codex Heidelbergensis
6.
Goddesses 03:37
7.
Bryd one brere, brid, brid one brere Kynd is come of loue loue to crave. Blithful biryd on me thu rewe, Or greyth, lef, greith thu me my grave. Hic am so blithe, so bryhit, brid on brere; Quan I se that hende in halle – Yhe is quit of lime, loue-li, trewe, Yhe is fayr, and flur of alle. Mikte hic hire at wille hauen, Stedefast of loue, loue-li, trewe, Of mi sorwe yhe may me sauen; Ioye and blisse were ere me Newe. Source: MS Cambridge, King’s Coll., Muniment Roll 2 W.32, ~1300 Lyrics: John Saltmarsh: Two Medieval Love-Songs set to Music. Antiquaries Journal, 15 (1935), pp. 1 – 21
8.
Pastime with good company, I love and shall until I die. Gruch so will, but none deny; So God be pleas’d, so live will I; For my pastance, Hunt, sing and dance; My heart is set For my comfort: All goodly sport. Who shall me let? Youth must have some dalliance, Of good or ill some pastance. Company methinks then best, All thoughts and fancies to digest, For idleness Is chief mistress Of vices all: Then who can say But mirth and play Is best of all? Company with honesty Is virtue, vices to flee; Company is good and ill, But every man hath his free will. The best ensue, The worst eschew, My mind shall be; Virtue to use, Vice to refuse, Thus shall I use me.
9.
10.
Ai vist lo lop, lo rainard, la lèbre, Ai vist lo lop, lo rainard dançar. Totei tres fasiàn lo torn de l’aubre, Ai vist lo lop, lo rainard, la lèbre, Totei tres fasiàn lo torn de l’aubre, Fasiàn lo torn dau boisson folhat. Aqui triman tota l’annada, Pèr se ganhar quauquei soùs. Rèn que dins una mesada Ai vist lo lop, lo rainard, la lèbre. Nos i fotèm tot pel cuol, Ai vist lo lèbre, lo rainard, lo lop.
11.
En mai au douz tens nouvel, Que raverdissent prael, Oï sor un arbroisel, chanter le rosignolet: Saderaladon! tant bon fet dormir lez le buissonet. Si com g’estoie pensis, Lez le buissonet m’assis: Un petit m’i endormi au douz chant de l’oiselet. Saderaladon! tant bon fet dormir lez le buissonet. Au resveillier que je fis A l’oisel criai merci Qu’il me doint joie de li: s’en serai plus jolivet. Saderaladon! tant bon fet dormir lez le buissonet. Et quant je fui sus levez, Si conmenz a citoler Et fis l’oiselet chanter devant moi el praelet. Saderaladon! tant bon fet dormir lez le buissonet. Li rosignolez disoit: par un pou qu’il n’enrajoit, du grant duel que il avoit, que vilains l’avoit oï. Saderaladon! tant bon fet dormir lez le buissonet.
12.
Or est Baiars en la pasture, hure! Des deux piés defferrés. Il porte souef l’amblëure, hure! Or est Baiars en la pasture, hure! Avoir li ferai couverture, hure! Au repairier des prés. Or est Baiars en la pasture, hure! Des deux piés defferrés.
13.
Quant je sui mis au retour De veoir ma dame Il n’est peine ne dolour Que j’aie, par m’ame. Dieus! C’est drois que je l’aim, sans blame, De loial amour. Sa biaute, sa grand doucour D’amoureuse flame Par souvenir, nuit et jour M’esprent et enflame. Dieus! C’est drois que je l’aim, sans blame, De loial amour. Et quant sa haute valour Mon fin cuer entame Servir la weil sans folour Penser ne diffame. Dieus! C’est drois que je l’aim, sans blame, De loial amour. ************************************************* Douce Dame Jolie (instrumental)
14.
15.
Il est bel et bon, commère, Il est bel et bon, commère, mon mary. Il estoit deux femmes toutes d’un pays, Disans l’une á l’autre: avez bon mary. Il ne me courousse, ne me bat aussy. Il fait le ménage, il donne aux poulailles, Et je prends mes plaisirs. Commère, c’est pour rire, quant les poulailles crient : Co co co co da, petite coquette, qu’esse cy ?
16.
Des oge mais 02:09
17.
Parlamento 04:01
18.
El Grillo 01:13
19.
20.
21.
Non é gran cousa se sabe bon joyzo dar a Madre do que o mundo tod’á de joigar Mui gran razon è que sábia dereito que Deus troux’ en seu corp’ e de seu peito mamentou, e del despeito nunca foi fillar; poren de sen me sospeito que a quis avondar. Sobr’esto, se m’oissedes, diria dun joyzo que deu Santa Maria por un que cad’ ano ya, com’ oý contar, a San Jam’ en romaria, porque se foi matar.
22.
Rodrigo Martines A las ánsares, ¡ahe! Pensando qu’eran vacas Silvávalas. ¡He! Rodrigo Martines, Atán garido, Los tus ansarinos Liévalos el río, ¡ahe! Pensando qu’eran vacas Silvávalas. ¡He! Rodrigo Martines, Atán lozano, Los tus ansarinos Liévalos el vado, ¡ahe! Pensando qu’eran vacas Silvávalas. ¡He!
23.
Hanac pachap cusi cuinin Huaran cacta muchas caiqui Yupai ru ru pu coc mallqui Runa cunap suya cuinin Call pan nacpa que mi cuinin Huacias caita. Uya ri huai muchas caita Dios param pam Dios pa maman Yurac tocto haman caiman Yu pas calla coll pascaita Huahuar quiman suyus caita Ricu chillai.

about

total 23 tracks, 71:55 min

credits

released May 1, 2000

Marc Lewon, Knud Seckel, Jutta Weber, Jutta & Klaus Peill

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all rights reserved

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about

Wünnespil Waldsee, Germany

The ensemble started 1995 and consists at present of the initial members Jutta & Klaus Peill (Spilwîp Maria and Markward, Pfeil von Elberfeld). The couple is practicing music together for over 25 years in different formations and dedicated itself during the years to the most diverse style directions like celtic folk, a capella, overtone singing, worldmusic and Middle Age and Renaissance music. ... more

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